Maschinenbau
Vom 9. bis 14. Mai 2005 findet in São Paulo die
Werkzeugmaschinenausstellung Feimafe statt, im Mai 2006 folgt dann die
Mecânica, die in 2004 über 112.000 Besucher, 1.845
Aussteller (davon 902 aus dem Ausland) aus 34 Ländern verzeichnen
konnte. Die Bedeutung dieser Ereignisse spiegelt die Bedeutung
der Branche in Brasilien wider:
- 4.500 Maschinen- und Anlagenbauer, 20 % davon internationaler
Herkunft
- 1.400 Mitglied des Maschinenbauerverbandes Abimaq
- 207.000 Beschäftigte Ende 2004 (+ 13,4 % gegenüber
2003)
- 90 % kleine und mittlere Unternehmen
- Kapazitätsauslastung der Branche knapp 82 % in 2004
- 1,5 % Weltmarktanteil (10. Platz) Ende 2004
- Umsatzplus in 2004 nominal 30 %, real 16,8 % auf 45,6 Mrd. R$
- Straßenbaumaschinen + 62,6 %
- Kunststoffmaschinen + 56,7 %
- Druckmaschinen + 53,6 %
- Werkzeugmaschinen + 51,1 %
- hoher Anteil am Umsatz von 15,7 % für landwirtschaftliche
Maschinen
- fast 44 % Exportanteil (6,8 Mrd. US$) in 2004
- 27 % USA
- 7 % Deutschland
- 7 % Mexiko
- 5 % Großbritannien
- Importwachstum von 18 % auf 6,8 Mrd. US$ in 2004
- 29 % USA
- 17 % Deutschland
- 9 % Italien
- 9 % Japan
- 4 % Argentinien
- 4 % Frankreich
- Inlandsumsatzwachstum fast 21 %
- 8,2 Mrd. R$ Investitionen (+ 25 % gegenüber 2004) für
Modernisierung und Kapazitätsausweitung für 2005 geplant
Was die deutschen
Maschinen- und Anlagenbauer besorgen sollte, ist die Zunahme der
Einfuhren aus Frankreich um 44,4 % und, wer hätte es (nicht)
gedacht, die starke Position Chinas, die Volksrepublik ist bereits der
zehntwichtigste Maschinen- und Anlagenlieferant Brasiliens mit einem
Umsatzplus von 98,3 % im Vorjahr! Übrigens konnte Finnland ein
Umsatzplus von 242,3 % und Norwegen von 99 % verbuchen, Dank der hohen
brasilianischen Investitionen in der Papier- und Zelluloseindustrie.
Stahl
Der chinesische Stahlbedarf kennt zur Zeit kaum Grenzen und unsere
Stahlerzeuger planen u.a. deshalb bis 2010 Investitionen von 13 Mrd.
US$, davon 2,5 Mrd. US$ in 2005. Da kann man nur hoffen, daß hier
keine Fehlplanung à la Kfz - Industrie mit ihren aktuellen
Überkapazitäten vorliegt. Abgesehen davon kann man die einst
zum größtem Teil staatliche brasilianische Stahlindustrie
nur bewundern:
- Stahlproduktion von 32,9 Mio. Tonnen in 2004
- Istkapazität 34 Mio. Tonnen in 2004
- Sollkapazität 40 Mio. Tonnen in 2010
- Umsatz 50 Mrd. R$ in 2004
- + 43 % gegenüber Vorjahr
- Exportumsatz (ca. 5 Mrd. US$) + 28 % bei gleichzeitigem
Exportabsatzrückgang von - 7 %, kein Wunder bei ca. 100 %
Preiserhöhung in einem Jahr
Erdölindustrie
Die großen Erdöl-
und Erdgasvorkommen, die vor Santos entdeckt wurden, werden in den
nächsten 10 Jahren immense Investitionen zu ihrer Exploration
benötigen, Brasilien dann aber auch unabhängig von Importen
machen. Näherliegend ist zur Zeit der Bau einer 120 km - Pipeline
zwischen Cabo und Caruaru durch GDK aus Bahia für die staatliche
Copergas für 96 Mio. R$, die 2007 in Betrieb genommen werden soll.
Künftig wird unserem Dieselkraftstoff sogenannter Biodiesel
beigemischt werden, dadurch spart Brasilien in der ersten Stufe (Zusatz
von 2 %, ca. 800 Mio. Liter jährlich, soll später auf 5 %
erhöht werden) Importe von 160 Mio. US$ jährlich.
Agrobusiness
Brasilien ist zwar die
zwölftgrößte Industrienation der Welt, aber ist
gleichzeitig stark landwirtschaftlich geprägt, wobei der Erfolg im
Agrarbereich zum Ärger der auf dem linken Auge blinden Eiferer auf
die Anwendung industrieller Methoden zurückzuführen ist, die
- was Fläche und Investitionen angeht - vom
Größeneffekt zehren. Was wiederum bedeutet, daß die
Landreform per Enteignung der Grossgrundbesitzer und die Verteilung
dieser Flächen an sogenannte "Landlose", oft "Möchtegern -
Kleinbauern" erfolglos sein wird. Aber es ist "politisch unkorrekt",
solche Wahrheiten auszusprechen, was nur heissen kann, dass Politik und
Logik nicht zusammenpassen. Gott sei Dank passen staatsmännische
Führung und Logik zusammen, aber leider sind Staatsmänner
sehr selten. Und im Landwirtschaftssektor darf die brasilianische
Regierung sich keine ideologisch bedingte Irrtümer leisten,
dafür ist er zu wichtig:
- Ein Dittel des BIP wird in der Landwirtschaft erwirtschaftet
- 37 % aller Arbeitsplätze sind in der Landwirtschaft
- Über 40 % der Exporte stammen aus der Landwirtschaft
Die ca. 1,1 Millionen kleinen Familienbetriebe beschäftigen 74 %
der in der Landwirtschaft Tätigen, haben Einnahmen bis zu 60 TR$/a
und ihr Umsatz macht 40 % des reinen Landwirtschaftsumsatzes Brasiliens
aus. Das bedeutet aber auch, daß die 26 % in landwirtschaftlichen
Mittel- und Grossbetrieben tätigen Arbeitnehmer 60 % des reinen
Landwirtschaftumsatzes Brasiliens erwirtschaften.
Ein Besuch der Agrishow,
die in Riberão Preto vom
16. bis 21. Mai 2005 stattfindet und eine der
weltgrößten Landwirtschaftsausstellungen ist, zeigt die
Stärke des Sektors, über den folgende Fakten zu melden sind:
- 2004 Ernterückgang auf 119 Mio. Tonnen (- 3,7 %) bei
Getreide und Ölsaaten wegen Trockenheit, aber Prognose von 135
Mio. Tonnen (+ 13 %) für 2005
- Soja blieb wichtigstes Produkt mit über 40 % Anteil an der
Gesamternte
- Süden 2004 mit 49 Mio. Tonnen wichtigstes Anbaugebiet
für Getreide und Ölsaaten, Mittelwesten dicht auf mit 40 Mio.
Tonnen, dann Südosten mit 18 Mio. Tonnen
- Der Export sorgte 2004 für 34,1 Mrd. US$
Handelsbilanzüberschuß im Landwirtschaftsbereich
- Exportsteigerung von 27,3 % auf 39 Mrd. US$
- EU Hauptabnehmer mit 34,4 %
- Globale Spitzenpositionen im Export von Zucker, Orangensaft,
Tabak, Kaffee, Soja und Rindfleisch
- Rußland ist größter Käufer
brasilianischen Rindfleisches (trotz des Embargos vom September 2004)
- Brasilien ist 2004 der weltgrößte
Rindfleischexporteur mit 1,9 Mio. Tonnen (+ 42,3 %) bzw. 2,5 Mrd. US$
(+ 62,4 %) gewesen
- 2005 bietet gute Aussichten für
- Kaffee, + 40.000 Hektar Anbaufläche geplant wegen
günstiger Preisentwicklung
- Zucker, denn die Flex - Fuel - Fahrzeuge, die wahlweise
Benzin oder Alkohol als Treibstoff verwenden , werden dieses Jahr ca.
50 % der brasilianischen Kfz - Produktion ausmachen, ausserdem hat sich
schon letztes Jahr der Export von Alkoholtreibstoff auf 2,3 Mrd. Liter
verdreifacht und dieser Trend hält an
- 2005 wird aber auch wegen sinkender Weltmarktpreise und des
stärkeren Real mit einem Umsatzrückgang von 16 % auf 60 Mrd.
R$ gerechnet, mit allen bitteren Konsequenzen für die Zulieferer,
z.B. von Maschinen und Düngemitteln, die außerdem
höhere Rohmaterialkosten zu verkraften habe
Schiffsbau
Wollen Sie 290.000
t Stahl,
125.000 t Röhren, 6 Mio. Liter Farben und Lacke sowie 2.200 km
elektrische Leitungen verkaufen? Dann bauen Sie Schiffe für die
Petrobrás - Tochterfirma Transpetro! Das Interesse an diesem 2
Mrd. US$ - Geschäft war so gross, daß sich 26
Gesellschaften, darunter vier der weltweit fünf grössten
Werften an der Ausschreibung beteiligten. Insgesamt geht es um 42
Schiffe, die alle in Brasilien gebaut werden und 65 % local content haben müssen.
Mitte 2005 sollen die Lieferverträge unterschrieben werden, 2006
sollen die ersten Transporter vom Stapel laufen. Und hier hilft sogar
der
Staat, der uns bisher leider am falschem Ende der
Skala die erste
Position bei den Kreditzinsen verschafft
hatte. Denn dieser Schiffsbau kann von
der BNDES (unser KfW) zu ausgezeichneten Bedingungen finanziert werden,
20 Jahre Kreditlaufzeit, 4 % im Jahr und Kredit bis 90 % des
Auftragswertes! Dieselbe BNDES weigert sich, den U-Bahnausbau in
São Paulo zu finanzieren, findet aber nichts dabei, Geld
für den U-Bahnausbau in Caracas nach Venezuela zu schicken -
sozusagen von Kollege zu Kollege, was die politische Ausrichtung der
beiden beteiligten Staatspräsidenten angeht. Das Gute ist auf
jeden Fall, dass die Durststrecke des brasilianischen Schiffsbaues
vorüber ist, der vor 30 Jahren den zweiten Platz auf der Welt
eingenommen hatte.
Diese zum Teil völlig branchenfremde, aber finanzstarke Konsortien
- Estaleiro Rio
Grande, Queiroz Galvão (beide
Brasilien), Ishikawajima (Japan)
- Brasfel
(Brasilien), Keppels (Singapur), Daewoo
(Korea Rep.)
- Sermetal
(Brasilien), MPE (Brasilien), Hyunday
(Korea Rep.)
- Inace
(Indústria Naval do Ceará)
- Camargo Correa,
Andrade Gutierrez (beide
Brasilien), Mitsui (Japan)
- Renave (Brasilien),
Lisnave Lisboa (Portugal)
- Estaleiro
Itajaí (Brasilien)
- Acker Promar
(Brasilien), Acker (Norwegen), Samsung
(Korea Rep.)
- Nuclep, Better
(beide Brasilien), Gdynia (Polen)
- Mauá Jurong
(Brasilien), CSSC Shanghai (VR
China)
- Eisa Montagem
(Brasilien), STX (Korea Rep.)
haben sich an der
Ausschreibung beteiligt, die wegen der hohen Exporte Brasilien (in den
letzten 12 Monaten über 100 Mrd. US$) und dem damit verbundenem
Transportbedarf sicher nicht die letzte gewesen ist!
Stromsektor
Wer in Brasilien wohnt,
erinnert sich noch gut an die Energieknappheit zum Ende der Amtszeit
von Präsident Cardoso, der sich darauf verlassen hatte, dass die
neuen Eigentümer der privatisierten Energiefirmen die nötigen
Investitionen vornehmen würden - was sich zunächst als Irrtum
erwiesen hatte mit den bekannten Konsequenzen. Die sich, hätte es
damals mehr geregnet, vielleicht nie gezeigt hätten. In der
Zwischenzeit hat sich viel getan, die Regierung hat durch ein neues
Energiemodell bisher vergeblich versucht, die Branche zu stabilisieren
und die nötigen Investitionen lassen immer noch auf sich warten.
80 % der Energieerzeuger sind nämlich nach wie vor staatlich, 80 %
der Energieverteiler sind aber bereits privatisiert. Die wichtigste Messe des Sektors ist die
FIEE, die dieses Jahr vom 25. bis 29.4. in São Paulo stattfindet.
Das ist die Situation:
- Das BIP steigt und damit der Energiebedarf, bei einem
angenommenen Wirtschaftswachstum von 4 % jährlich haben wir
dann spätestens 2008 wieder ernste Energieversorgungsprobleme, die
nur durch jährliche Investitionen in Höhe von 10 bis 20 Mrd.
R$ vermieden werden können
- Wobei die schönsten
Investitionen nichts nützen, wenn die Umweltschutzbehörde
neuen Kraftwerken die Zulassung verweigert oder diese ungebührlich
verzögert
- Die Energiekrise war nicht
nur auf Knappheit zurückzuführen, sondern auch auf mangelnde
Verfügbarkeit, die sich seitdem durch den Bau von mehr als 10.000
km neuer Hochspannungsleitungen verbessert hat. Von 2005 bis 2007 sind
Investitionen von 6,2 Mrd. R$ in der Stromverteilung geplant.
- Laut Abradee
(Associação Brasileira das
Distribuidoras de
Energie Elétrica) sollen sogar schon 2005 fast 6 Mrd. R$
für den Ausbau der Netze ausgegeben werden.
- Die Regulierungsbehörde ANEEL - Agencia
Nacional de Energie Eletrica hat wichtige Kompetenzen an das
Energieministerium abgeben müssen
- Brasilien hat zwar
keine neuen Bundesländer, aber neue Energie, nämlich die, die
aus neuen Kraftwerken stammt und teurer ist als die Energie, die aus
Kraftwerken stammt, die vor dem Jahr 2000 gebaut wurden.
- Wer mindestens 3 MW
(ver)braucht, kann diese Energie im freiem Markt direkt vom
Stromerzeuger kaufen, der Tarif wird dabei frei ausgehandelt.
- Im reguliertem
Markt müssen die Stromerzeuger ihren Strom an die Stromverteiler
per Versteigerung verkaufen, dabei erhält der Verteiler den
Zuschlag, der den Endverbrauchern den niedrigsten Tarif anbietet, was
zwar den Verbraucher entlastet, aber die Investitionsmöglichkeiten
der Anbieter einschränkt.
- Am 3.4.2005 wurde eine solche
Versteigerung nach 19 Stunden um 4:55 früh abgeschlossen, aber es
wurden nur 1.325 MW für 7,7 Mrd. R$ auf 8 Jahre verkauft, was
gerade mal die Hälfte der Energienachfrage deckt. Und ab 2009 wird
es dann problematisch, d.h. bald muss ein weiteres Mal versteigert
werden.
- Letztes Jahr betrug
die Erzeugerkapazität 85 GW, der Bedarf lag weit darunter bei 54
GW, noch haben wir also Luft. Zur Energieerzeugung wird in 1.400
Kraftwerken zu
- 84 % Wasserkraft,
- 5 % Gas,
- 4 % Erdöl,
- 2 % Kernkraft,
- 2 % Kohle benutzt.
- Der Endverbraucher
zahlt übrigens bei Begleichung seiner Stromrechnung einen
Steueranteil von ca. 40 %!
Informationstechnologie
Das waren noch
(schlechte) Zeiten, als man Jahre auf seinen Festnetzanschluß
warten musste und ein Anschluß auf dem Parallelmarkt bis zu
10.000 DM kostete. Heute nach der Privatisierung des Sektors gab es in
Brasilien Ende 2004 immerhin schon 65,6 Mio. Mobiltelefone, damit haben
36 von 100 Brasilianern ein solches Telefon! 2003 waren es 26,
traumhafte Zuwachsraten also. Allerdings sind 80,5 % der Mobiltelefone
"pre-paid" und deren Besitzer geben oft weniger als 10 R$ monatlich
fürs Telefonieren aus. Das Festnetz weist übrigens nur 42,3
Mio. Anschlüsse auf. Bei den Mobiltelefonen hat sich der GSM -
Standard durchgesetzt, TDMA und CDMA werden irgendwann wahrscheinlich
vom Markt verschwinden. GSM - Handys stiegen von 6,8 auf 22,4 Mio.
Geräte in einem Jahr und haben Ende 2004 einen Marktanteil von
34,1 % (CDMA 29,7 % und TDMA 35,5 %) gehabt. Ein Kuriosum, die
Handydichte liegt in Brasilia bei 100,1 %, also sollte man den
Politikern in unserer Hauptstadt dankbar sein, daß sie wenigtens
durch ihren Konsum Arbeitsplätze schaffen.
Der Konsum, der über das Internet (e-Business) abgewickelt wird,
erreichte in
2004 eine Größe von 1,8 Mrd. R$, nicht schlecht für ein
"Entwicklungsland".
Der brasilianische IT - Sektor setzte 2004 insgesamt 20 Mrd. R$
um, eine reale Steigerung von 6 % gegenüber dem Vorjahr. Für
2005 rechnet man sogar mit einer zweistelligen Zuwachsrate. Die
Bundessparkasse CEF allein startete eine Ausschreibung in vier
Abschnitten, die beiden ersten beinhalten 25.000 PCs und
Telekommunikationsdienstleistungen im Wert von mehr als einer Milliarde
R$. Die Investitionen in IT - Hard- und -Software werden für 2005
auf 11,3 Mrd. US$ geschätzt. Zu diesem Wert trägt u.a. Basel
II bei, viele Banken müssen sich anpassen und allein die Banco do
Brasil wird deshalb dieses Jahr 1,7 Mrd. R$ für IT - Technologie
ausgeben. Und Petrobrás implementierte letztes Jahr SAP für
260 Mio. US$ und erwartet sich davon eine Einsparung von 450 Mio. R$ in
den nächsten fünf Jahren. Gute Zukunftsaussichten werden der
Internettelefonie eingeräumt, die Banco do Brasil bereitet ein
entsprechendes Projekt vor, bei der Fluglinie Gol wird die
Internettelefonie bereits benutzt. Bei meiner Firma Eurolatina
übrigens auch schon, aus
Deutschland können Sie mich unter der VoIP - Telefonnummer 0180 -
1777 5559 128 erreichen. Die
Geschäftsaussichten sind so gut im IT - Bereich, daß am
23.2.2005 in Frankfurt ein Seminar mit dem Titel "Deutsch-Brasilianische
IT-Projekte - Marktchancen und Erfolgsfaktoren" an der IHK abgehalten
wurde.
Kfz - Hersteller und
-Zulieferer